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Heimwerkerbedarf - diese Werkzeuge sind unverzichtbar!

Nie zuvor besaßen Privatpersonen in Deutschland so viel eigenes Werkzeug, wie seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Noch vor 100 Jahren war diy (do-it-yourself) eher unbekannt. Die Gründe dafür lagen einerseits darin, dass in früheren Haushalten viel weniger Dinge vorhanden waren als heute. Folglich ging auch weniger kaputt. Andrerseits waren die damaligen Produkte wesentlich stabiler gebaut, so etwa Möbel. Diese waren oft vom Schreiner oder Tischler aus der Nachbarschaft gefertigt und so massiv, dass noch heute ein hundertjähriger Kleiderschrank auf Flohmärkten keine Seltenheit ist. Ein dritter wichtiger Punkt ist, dass Werkzeuge sehr teuer waren, weil sie meist für Handwerker von Handwerkern hergestellt wurden und auch eine Ewigkeit zu halten hatten. Das war damals, im Gegensatz zu heute, ein selbstverständlicher Anspruch.

Was braucht heute der oder die Heimwerkerin?

Gerechnet an dem, was an möglichen Schäden oder Fehlfunktionen in einem Haushalt auftreten können und was auch mit nur geringen handwerklichen Kenntnissen selbst repariert werden kann, sind drei Werkzeug-Oberbegriffe als Einstieg für den Heimwerkerbedarf von größter Bedeutung:

  • Zangen
  • Schraubendreher
  • Hammer

Unter dem Stichwort Zangen bewähren sich im Alltag drei verschiedene Zangenformen. Einmal die sogenannte Wasserpumpenzange. Unverzichtbar, wenn es darum geht, eine festsitzende Verschraubung des Siphons unter dem Waschbecken zu lösen, um Eheringe zu retten, die beim Abspülen oder Händewaschen in den Abfluss gerieten. Auch Verstopfungen können so größtenteils aufgelöst werden.

Die Kombizange wiederum ist ein Allrounder, deswegen „Kombi“. Mit ihrer Hilfe lassen sich beispielsweise Schraubenköpfe fassen, deren Aufnahmen für den Schraubendreher nicht mehr kantig genug sind. Es gibt jedoch zahlreiche Einsatzmöglichkeiten, deren Aufzählung den Rahmen sprengen würde.

Die dritte nützliche Zange ist der Seitenschneider. Eigentlich ein Werkzeug für Elektriker ist diese Zange im häuslichen Alltag sehr nützlich. So etwa, um Paketbänder oder Kabelbinder ohne viel Kraftaufwand durchzuschneiden.

Schraubendreher, eine manchmal zeitraubende Sache

Der oder die Schraubendreher sind für Heimwerker/innen wichtiger denn je, denn geschraubt wird  heute weit mehr als früher. Es empfiehlt sich jedoch, statt mehrerer Schraubendreher in verschiedenen Größen einen Satz Bits zu erwerben und dazu sowohl einen Akkuschrauber als auch einen Schraubendreher mit einer Aufnahme für Wechselbits. Ein guter Bit-Satz enthält verschiedene Bitformen, passend zu unterschiedlichen Schraubenköpfen. Längsschlitz und Kreuzschlitz sind der Standard, es werden inzwischen aber auch häufig sogenannte Torx-Schrauben verwendet oder  Triple Square, Prozidrive und Inbus. Es gibt dazu noch eine ganze Reihe an eher exotischen Schraubenköpfen. Der Bit-Satz sollte zumindest die 6 hier genannten Schraubenkopfformen abdecken, und zwar in jeweils unterschiedlichen Größen.  Ein enorm wichtiger Punkt ist die Qualität der Bits. Es wäre interessant zu erfahren, wie viele Heimwerkerstunden mit dem Versuch verbracht werden, eine Schraube mit einem Bit schlechter Qualität herauszudrehen und dies nicht gelingt, weil durch den minderwertigen Stahl des Bits sowohl der Bit selbst als auch die Aufnahme des Schraubenkopfs abgeschliffen sind. Im besten Fall sind die Bits aus einer Legierung mit Anteilen von Chromvanadium, Wolfram und Molybdän gefertigt. Die Krönung wäre dann noch ein Diamantbesatz oder eine PVD-Beschichtung, doch im Heimwerkerbereich muss das nicht unbedingt sein. Hochwertige Bit-Sets haben ihren Preis, aber es ist gut angelegtes Geld, was jeder Heimwerker weiß, der sich schon einmal mit schlechten Bits herumärgerte.

Der Hammer, nicht mehr so oft gebraucht, aber immer noch nützlich

Den berühmten Nagel in die Wand zu schlagen, um daran ein Bild aufzuhängen, ist heute aufgrund massiver Stahlbetonwände oft zum Scheitern verurteilt. Da gibt es bessere Mittel, etwa eine Schlagbohrmaschine. Trotzdem ist der Hammer immer ein hilfreiches Werkzeug für Heimwerker, der seinen Nutzen ähnlich der Kombizange bei vielen Gelegenheiten beweist. Da es auch beim Hammer sehr unterschiedliche Formen gibt, empfiehlt sich für Heimwerker ein Hammer mit einem Nagelzieher, auch Klauenhammer genannt. Ein Gesamtgewicht von etwa 900 g bis 1 kg ist ausreichend, um den Schlägen mit dem Hammer genügend Wucht zu verleihen.

Heimwerkerbedarf, immer eine Frage des Anspruchs

Der Begriff Heimwerker und damit auch der Heimwerkerbedarf, ist sehr dehnbar. Einigen genügen die bereits erwähnten Werkzeuge, andere machen das Heimwerken zum Hobby. Laut einer Umfrage sehen allein in Deutschland fast 12 Millionen Menschen das Heimwerken als ihr Hobby an. Ihnen stehen rund 6 Millionen hauptberufliche Handwerker gegenüber. Während der Handwerker gemäß seiner Ausbildung ein Spezialist auf seinem Gebiet ist, zeigen sich beim Heimwerker oder der Heimwerkerin feine Abstufungen, angefangen beim gelegentlichen festziehen einer gelockerten Schraube bis hin zu semiprofessionellen Arbeiten, beispielsweise im Zuge von Renovierungsarbeiten am eigenen Haus oder der Instandsetzung des Pkws. 

Der Heimwerkerbedarf ist oft mit einer bestimmten Zielrichtung verbunden. Sehr häufig werden etwa Holzarbeiten durchgeführt, was unterschiedliche Arten von Handsägen notwendig machen kann, aber auch Geräte wie etwa Obertischfräsen, Hobelmaschinen oder Bandsägen. Der oder die Hobby-Automechanikerin wiederum benötigt unter anderem einen Nusssatz, Drehmomentschlüssel und vielleicht sogar eine Hebebühne.

Fast alles, was der Handwerker hat, ist auch für den Heimwerker verfügbar

Wenn etwa ein Elektriker den ganzen Tag in einem Rohbau damit beschäftigt ist, in Ziegelwände Leitungen für Leerrohre sowie Aussparungen für Verteilerdosen und Schalter zu fräsen, braucht er oder sie eine Maschine, die das auch mitmacht. Solche Geräte in Profiqualität sind entsprechend teuer. Der durchschnittliche Heimwerker frönt üblicherweise nicht acht oder zehn Stunden am Tag, sondern meist nach Feierabend oder am Wochenende seinem Hobby. Die Beanspruchung der dabei verwendeten Geräte und Werkzeuge ist wesentlich geringer. Daraus haben sich bei den Werkzeugen zwei Segmente herausgebildet, die zwischen den Ansprüchen von Handwerkern und Heimwerkern unterscheiden.

Das Werkzeug für den Heimwerkerbedarf ist üblicherweise günstiger, dafür aber auch nicht auf Dauerbelastung ausgelegt. Der oder die Heimwerkerin sollte entsprechend überlegen, in welcher Qualität ein bestimmtes Werkzeug vor dem Start eines neuen Projekts benötigt wird. Nicht nur in Hinsicht auf das geplante Projekt, sondern auch auf die weitere Zukunft. So wird etwa die hochwertige Schlagbohrmaschine vom Profiausrüster immer mal wieder benötigt, was bei vielen anderen Geräten oft nicht der Fall ist.

Wir von Fradashop wünschen viel Spaß